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Tischler Gehalt 2026: Was Tischler und Schreiner wirklich verdienen

Was verdient ein Tischler oder Schreiner 2026? Der bundesweite Median liegt bei 3.355 Euro brutto im Monat. Erfahre, wie sich Gehalt, Stundenlohn und Tarif nach Region, Erfahrung und Verantwortung unterscheiden.
Tischler Gehalt 2026: Was Tischler und Schreiner wirklich verdienen

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3.355 Euro brutto im Monat. So hoch liegt das aktuelle Medianentgelt für vollzeitbeschäftigte Fachkräfte im Holz-, Möbel- und Innenausbau, zu denen Tischler und Schreiner gehören. Das untere Viertel liegt bei 2.892 Euro, das obere bei 3.857 Euro. Damit ist die Spannweite im Beruf erheblich.

Beim Tischler Gehalt entscheidet nämlich nicht nur, wie lange du schon an der Werkbank stehst. Bundesland, Betrieb, Tarifbindung, Montage, Verantwortung und Spezialisierung machen einen spürbaren Unterschied. Wer eigenständig aufmisst, CNC-Technik beherrscht, Baustellen koordiniert oder anspruchsvollen Innenausbau übernimmt, bringt andere Argumente mit als ein Geselle direkt nach der Ausbildung. Hier siehst du, welche Zahlen 2026 als Vergleich taugen.

Tischler Gehalt 2026 auf einen Blick

  • Median: Vollzeitbeschäftigte Fachkräfte im Holz-, Möbel- und Innenausbau liegen bundesweit bei 3.355 Euro brutto monatlich.
  • Spanne: Das untere Quartil liegt bei 2.892 Euro, das obere Quartil bei 3.857 Euro brutto im Monat.
  • Bundesländer: Baden-Württemberg liegt mit 3.595 Euro vor Ländern wie Niedersachsen mit 3.392 Euro.
  • Tarif: BERUFENET nennt für Tischler beispielhaft eine tarifliche Bruttogrundvergütung von 19,92 Euro pro Stunde.
  • Erfahrung: Nach zehn Jahren gibt es keinen bundesweit festen Tischlerlohn. Tätigkeit, Verantwortung und Betrieb zählen mindestens genauso stark.
  • Netto: Dein Auszahlungsbetrag hängt unter anderem von Steuermerkmalen und Sozialabgaben ab und lässt sich aus dem Berufsmedian nicht pauschal ableiten.

Was verdient ein Tischler 2026?

Ein Tischler beziehungsweise Schreiner verdient als vollzeitbeschäftigte Fachkraft im bundesweiten Median 3.355 Euro brutto im Monat. Die Bundesagentur für Arbeit weist für die zugehörige Berufsgattung ein unteres Quartil von 2.892 Euro und ein oberes Quartil von 3.857 Euro aus. Die aktuell verfügbaren Entgeltdaten haben den Datenstand 2025.

Median bedeutet nicht Durchschnitt. Die eine Hälfte der erfassten Vollzeitbeschäftigten verdient weniger, die andere mehr. Für deinen eigenen Lohnzettel ist deshalb vor allem interessant, auf welcher Seite dieser Mitte du landest. Ein Geselle, der hauptsächlich in der Werkstatt nach Vorgabe fertigt, bringt andere Voraussetzungen mit als jemand, der Aufmaß, CNC-Bearbeitung, Montage und Abstimmung mit Kunden oder Bauleitung selbst übernimmt.

Vergleichswert Brutto pro Monat Was er dir sagt
Unteres Quartil 2.892 Euro Ein Viertel der erfassten Vollzeitbeschäftigten liegt höchstens auf diesem Niveau.
Median 3.355 Euro Die Hälfte liegt darunter, die Hälfte darüber.
Oberes Quartil 3.857 Euro Ab hier gehörst du zum oberen Viertel der erfassten Entgelte.

Wenn du wissen willst, ob dein eigener Lohn dazu passt, kannst du zusätzlich den Gehalts-Check von KarriereGrün nutzen. Ein einzelner Bundeswert ersetzt aber nie den Vergleich mit ähnlichen Aufgaben in deiner Region.

Wie unterscheidet sich das Tischler Gehalt nach Bundesland?

Das Tischler Gehalt unterscheidet sich regional deutlich. In den aktuell veröffentlichten Daten liegt Baden-Württemberg mit 3.595 Euro brutto im Monat vor Hamburg mit 3.517 Euro und Nordrhein-Westfalen mit 3.485 Euro. Niedersachsen kommt auf 3.392 Euro.

Vergleichswert Brutto pro Monat Was er dir sagt
Unteres Quartil 2.892 Euro Ein Viertel der erfassten Vollzeitbeschäftigten liegt höchstens auf diesem Niveau.
Median 3.355 Euro Die Hälfte liegt darunter, die Hälfte darüber.
Oberes Quartil 3.857 Euro Ab hier gehörst du zum oberen Viertel der erfassten Entgelte.

Der Vergleich zeigt auch, warum ein Satz wie „Tischler verdienen 3.355 Euro“ für eine Gehaltsverhandlung zu kurz greift. Schon zwischen den aufgeführten Ländern liegen mehrere hundert Euro. Dazu kommen Unterschiede zwischen kleiner Bautischlerei, hochwertigem Innenausbau, Ladenbau und industrieller Fertigung.

Ohne passende Vergleichswerte verhandelst du schnell gegen dich selbst. Genau dabei kann dir dein Talent-Scout bei KarriereGrün helfen. Du kannst kostenfrei Mitglied werden, dein Profil bleibt dabei nicht öffentlich sichtbar. So kannst du deinen Marktwert prüfen, ohne vorher kündigen zu müssen.

Was verdient ein Tischler ausgelernt?

Für das Tischler Gehalt ausgelernt gibt es keinen bundesweit einheitlichen Einstiegsbetrag. Ob dein erster Gesellenlohn tariflich festgelegt wird, hängt vom Betrieb und vom regional geltenden Tarifvertrag ab. In anderen Betrieben wird der Lohn frei vereinbart.

Gerade am Anfang solltest du deshalb nicht nur auf den Monatsbetrag schauen. Entscheidend ist auch, was du dafür leisten sollst. Arbeitest du nur in der Fertigung oder fährst du regelmäßig auf Montage? Übernimmst du Aufmaß beim Kunden? Bedienst und programmierst du CNC-Anlagen? Baust du Fenster, Türen, Möbel oder komplette Innenausbauten ein? Solche Aufgaben verändern deinen Marktwert.

Ein niedriger Einstieg muss außerdem nicht dauerhaft niedrig bleiben. Kritisch wird es, wenn deine Verantwortung über Jahre wächst, dein Lohn aber praktisch stehen bleibt. Spätestens dann lohnt sich ein Vergleich mit anderen Betrieben.

Wie hoch sind Tischler Stundenlohn und Tischler Gehalt nach Tarif?

Einen einzigen bundesweiten Tischler Stundenlohn gibt es nicht. Tarifverträge im Tischler- und Schreinerhandwerk werden regional abgeschlossen. BERUFENET nennt aktuell als beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung für Tischler 19,92 Euro pro Stunde und verweist dafür auf die Tarifsammlung des Bayerischen Staatsministeriums.

Das ist eine Orientierung und kein allgemeiner Mindestlohn für jeden Tischler in Deutschland. Für dein Tischler Gehalt Tarif zählen Tarifgebiet, Eingruppierung und die Tarifbindung des Arbeitgebers.

Vergleiche Stundenlohn und Monatsgehalt außerdem nicht blind miteinander. Wochenarbeitszeit und tarifliche Regelungen können unterschiedlich sein. Urlaubsgeld, Sonderzahlungen und andere Leistungen können zusätzlich dazukommen, wenn dein Vertrag oder der geltende Tarifvertrag sie vorsieht.

Erfahrener Tischler prüft ein Holzbauteil an einer modernen CNC-Maschine in einer hellen Werkstatt

Wie hoch ist das Tischler Gehalt nach 10 Jahren?

Auch nach zehn Berufsjahren gibt es keinen festen Betrag, den jeder Tischler erreichen muss. Zehn Jahre an derselben Maschine sind beim Gehalt etwas anderes als zehn Jahre mit wachsender Verantwortung, eigenständiger Montage, Aufmaß, CNC-Kenntnissen und Baustellenkoordination.

Als Orientierung ist deshalb das obere Quartil interessanter als eine erfundene Zehn-Jahres-Zahl. Bei den erfassten Fachkräften beginnt das obere Viertel bei 3.857 Euro brutto monatlich. Das bedeutet nicht, dass dir dieser Betrag nach zehn Jahren automatisch zusteht. Es zeigt aber, dass Löhne deutlich oberhalb des bundesweiten Medians im Beruf tatsächlich vorkommen.

Wenn du seit Jahren mehr Verantwortung übernimmst und dein Lohn trotzdem am unteren Rand hängt, solltest du nicht darauf warten, dass der Chef den Unterschied von selbst bemerkt. Für einen Wechsel kannst du dich vorher damit beschäftigen, welches Gehalt du beim Jobwechsel verlangen kannst.

Wie viel bleibt beim Tischler Gehalt netto?

Beim Tischler Gehalt netto gibt es keine seriöse Pauschalzahl für den ganzen Beruf. Zwei Gesellen mit demselben Bruttolohn können unterschiedliche Auszahlungsbeträge erhalten. Persönliche Steuermerkmale und die jeweiligen Abzüge beeinflussen, was am Monatsende auf dem Konto ankommt.

Für einen Betriebsvergleich ist deshalb das Bruttogehalt die bessere Größe. Wenn Betrieb A dir 3.200 Euro und Betrieb B 3.600 Euro anbietet, kannst du diese Beträge direkt gegenüberstellen. Beim Netto würdest du Beruf und persönliche Abrechnung vermischen.

Wo können Tischler deutlich mehr verdienen?

Mehr Geld hängt häufig mit einer anspruchsvolleren Tätigkeit oder höheren Qualifikation zusammen. Die Bundesagentur weist für komplexe Spezialistentätigkeiten im Holz-, Möbel- und Innenausbau einen bundesweiten Median von 4.054 Euro brutto monatlich aus. Zu dieser Gruppe gehören unter anderem Restaurierungsarbeiten sowie Tätigkeiten auf Techniker-Niveau. Das obere Quartil liegt dort bei 5.038 Euro.

Das ist kein automatisches Meistergehalt und keine Garantie für jede Weiterbildung. Es zeigt aber die Richtung: Wer nicht nur fertigt, sondern schwierige technische Aufgaben übernimmt, plant, koordiniert oder sich spezialisiert, kann in ein anderes Entgeltniveau kommen.

Auch der Betrieb selbst zählt. Eine kleine Tischlerei mit klassischem Möbelbau hat andere Aufträge und Kalkulationen als ein Unternehmen im hochwertigen Innenausbau oder ein größerer Fertigungsbetrieb. Wenn dein Ziel mehr Geld ist, reicht deshalb die Frage „Was zahlt mein Chef?“ nicht. Interessanter ist: „Welche Betriebe bezahlen genau die Fähigkeiten, die ich inzwischen mitbringe?“ Dein Talent-Scout kann dir solche Unterschiede in deiner Region einordnen. Die Mitgliedschaft bei KarriereGrün ist kostenfrei und verpflichtet dich zu keinem Wechsel.

Was dir beim Gehaltsvergleich keiner sagt

Der häufigste Fehler ist, nur die Zahl auf dem Lohnzettel zu vergleichen. 200 Euro mehr brutto helfen dir wenig, wenn du dafür jeden Tag deutlich länger unterwegs bist, ständig auf Montage schläfst oder Überstunden zum Normalzustand werden.

Andersherum kann ein höherer Lohn absolut gerechtfertigt sein, wenn du heute Arbeiten erledigst, für die früher der Meister oder Vorarbeiter kommen musste. Wer selbst aufmisst, Probleme auf der Baustelle löst, Maschinen sicher einrichtet und neue Kollegen einarbeitet, sollte diese Verantwortung im Gehaltsgespräch konkret benennen.

  1. Vergleiche dein Bruttogehalt. Ordne deinen Lohn zunächst zwischen 2.892 Euro, dem Median von 3.355 Euro und dem oberen Quartil von 3.857 Euro ein.
  2. Prüfe deine Region. Ein Bundeswert reicht nicht, wenn die Entgelte in deinem Bundesland darüber oder darunter liegen.
  3. Schreibe deine tatsächlichen Aufgaben auf. Montage, Aufmaß, CNC, Kundenkontakt und Verantwortung gehören auf den Tisch.
  4. Prüfe Tarif und Arbeitsvertrag. Schau nach, welche Regelungen für deinen Betrieb tatsächlich gelten.
  5. Vergleiche andere Betriebe, bevor du kündigst. Du kannst deinen Marktwert prüfen, während du weiter ganz normal deinem Job nachgehst.

Gerade der letzte Punkt nimmt Druck aus der Sache. Du musst nicht erst die Kündigung auf den Tisch legen und anschließend hoffen, dass woanders mehr drin ist. Dein Profil bei KarriereGrün ist nicht öffentlich. Kein Betrieb bekommt deine Daten ohne deine Zustimmung. Du kannst dich diskret umsehen und erst entscheiden, wenn ein Angebot wirklich besser zu deinem Arbeitsalltag passt.

Häufige Fragen zum Tischler und Schreiner Gehalt

Nein. Tischler und Schreiner sind keine zwei unterschiedlichen Ausbildungsberufe. Die Bezeichnung unterscheidet sich regional. Für dein Gehalt zählt deshalb nicht, welcher der beiden Begriffe vor Ort üblich ist, sondern unter anderem Region, Betrieb, Tätigkeit, Berufserfahrung, Verantwortung und Tarifbindung.

3.500 Euro brutto liegen über dem bundesweiten Median von 3.355 Euro für die entsprechende Fachkräfte-Berufsgattung. Ob das für deine Stelle gut ist, hängt trotzdem von Region und Aufgaben ab. In Baden-Württemberg liegt der Median beispielsweise bei 3.595 Euro. Bei viel Verantwortung, Montage oder zusätzlichen Fachkenntnissen solltest du deshalb genauer vergleichen.

Für Tischlermeister lässt sich nicht einfach ein einheitlicher Monatslohn nennen. Die Bundesagentur weist für komplexe Spezialistentätigkeiten im Holz-, Möbel- und Innenausbau 4.054 Euro Medianbrutto im Monat aus. In dieser Gruppe liegen unter anderem Tätigkeiten auf Techniker-Niveau und anspruchsvolle Restaurierungsarbeiten. Meistertitel, konkrete Funktion und Verantwortung müssen deshalb getrennt betrachtet werden.

Das kann der Fall sein, lässt sich aber nicht für jeden Arbeitsplatz pauschal behaupten. Entscheidend sind Tätigkeit, Tarifbindung, Betriebsgröße und Verantwortung. Ein Tischler in einer stärker tarifgebundenen Fertigung kann anders bezahlt werden als ein Geselle in einer kleinen Tischlerei. Vergleiche deshalb konkrete Angebote und nicht nur die Bezeichnung Handwerk oder Industrie.

Gute Argumente entstehen durch zusätzliche Verantwortung und Fähigkeiten, die dem Betrieb Arbeit abnehmen. Dazu können eigenständiges Aufmaß, CNC-Kenntnisse, Montage, Kundenkontakt, Baustellenkoordination oder eine Weiterbildung gehören. Halte konkrete Aufgaben fest und vergleiche anschließend, was andere Betriebe für ein ähnliches Profil zahlen. So verhandelst du nicht nur mit deiner Betriebszugehörigkeit.

Verdienst du als Tischler weniger, als der Markt hergibt?

KarriereGrün ist das Karriere-Netzwerk für Handwerk und Industrie. Du bewirbst dich nicht hundertfach blind. Du trägst dich einmal ein, und dein persönlicher Talent-Scout stellt dir die Arbeitgeber aus deiner Region vor, die zu deinen Vorstellungen passen.

Die Mitgliedschaft ist kostenfrei, dein Profil ist nicht öffentlich und du gehst keine Verpflichtung ein. Das Eintragen dauert zwei Minuten.